ich bin in der kommenden woche in paris auf studienfahrt.
ich hoffe, dass ich es schaffe, hiervon an dieser stelle ausführlich zu berichten... mal schauen, auf jeden fall freu ich mich rießig!!!
by dani
JanaundDani - 25. Sep, 19:11
JanaundDani - 21. Sep, 13:55
Vor n bisschen mehr als 2 wochen war ich noch im bei strahlendem wetter im see baden, und heute, wenn die schule wieder anfängt, gibt es bei aldi palettenweise weihnachtsgruschd wie lebkuchen oder marzipankartoffeln oder dominosteine. wenn man nach den gesetzen des marktes geht, muss es auch leute geben, die jetzt schon son zeug kaufen, sonst würde aldi des ja nich anbieten, aber wer will jetzt schon lebkuchen?!?!?
trash by dani
ps: das zitat hat nix mit dem rest zu tun
JanaundDani - 14. Sep, 16:08
Ich höre Musik immer in Phasen. Neulich hatte ich eine Janis-Joplin-Phase, davor eine ausgedehnte Johnny-Cash-Phase, davor eine Hosen-Phase und so weiter. Es gibt natürlich auch phasenunabhängige Musik, die ich höre, wie System of a Down oder Billy Talent. NofX ist auch relativ krisensicher. Manchmal habe ich auch Klassikphasen, dann höre ich nur noch Chopin, Beethoven, Brahms und Bach und ich schwöre dabei, dass klassische Musik, besonders romantische Musik absolut das Beste ist, was es gibt und auch jemals geben wird ("Rockmusik ist doch bloß so ne Erscheinung, viel zu sehr kommerzialisiert und oberflächlich und primitiv und sowieso!"). Ich finde dann aber glücklicherweise doch immer wieder zurück zur Wahrheit.
Aber heute, als ich in Tübingen war, verspürte ich den Drang, Greenday zu hören, und ich habe die Vermutung, dass sich eine Greendayphase anbahnt. Greendayphasen hatte ich immer wieder, meistens wenns mir nich so super toll ging. Johnny Cash ist eine typische Gute-Laune-Phasen-Musik. Die Hosen sind eine Wiederaufbau-Phasen-Musik und Klassik höre ich dann, wenn ich wahnsinnig in Schulsachen oder ins Klavierspielen vertiefe.
Man könnte meinen, die Musik die ich höre ist ein Indikator für meinen emotionalen Zustand...
Ich hab schon von mehreren Leuten gehört, die schon ausgeprägte Greenday-Phasen hatten, in denen sie fast nichts anderes gehört haben und dies war immer verbunden mit einer bestimmten Situation.
by Dani (wer auch sonst!?! ;-))
JanaundDani - 9. Sep, 18:29
ich hab letztens bemerkt, dass meine mitbloggerin jana verschwunden ist. ich war natürlich voll aus den socken, weil des kann ja echt nicht angehen, dass die mich jetzt hier janz alleine mit dem blog sitzen lässt. so n blog ist kein vergnügen, wie man vielleicht als außenstehender annehmen könnte. neee, so n blog ist arbeit. schweißtreibend und zeitraubend. ich machte mich also auf die suche nach meiner mitbloggerin. zuerst ging ich zu ihrem haus. als ich mich dort nach ihr erkundigen wollte, wurde ich verjagt mit den worten, "wir kaufen nichts und wollen auch unsere religion nicht wechseln. mach dich vom acker, sonst knallts" anschließend wurde ich mit faulen eiern und überreifen tomaten beworfen. ich versuchte es am telefon, da ging aber niemand ran. ich begann mir ernsthaft sorgen zu machen. ich schlief schlecht, die darauffolgenden tage waren ein albtraum.
dann errinnerte ich mich aber daran, was mein lehrer und mentor konfuzius einmal gesagt hatte.
父母在,不遠遊。(für die die chinesische schrift nicht beherrschen: Fù mǔ zài, bù yuǎn yóu.)
darin sah ich die lösung, die lösung auf die frage, die mich nicht mehr schlafen ließ.
buddha hatte recht. meine mitbloggerin jana ist ganz spontan nach malaysia ausgewandert.
nun stellt sich die frage: was will sie dort, und was ist dort besser als hier.
ich habe also das internet bemüht und mich mal über malaysia informiert.
malaysia hat einen hdi (human development index) von 0,881, die amtssprache hat den lustigen namen Bahasa Melayu (naja, so lustig ist er auch wieder nicht).
und malaysia hat einen könig, der aber nicht könig sondern Yang di-Pertuan Agong ist (langes wort für könig, wörtich übersetzt heißt das: Der der zum Herrscher gemacht wurde... umständlich!!!).
deutschland hat keinen könig zu bieten, das könnte jana vielleicht dazu bewogen haben, auszuwandern. aber allein das ist noch kein grund.
in kuala lumpur steht ein wolkenkratzer, die petronas towers, das mal eine zeitlang in den 90ern das höchste haus der welt war. 452m. dagegen kann deutschland nicht anstinken. der Commerzbank Tower in frankfurt ist 195m kleiner. vielleicht auch ein grund.
ich versteh jana nicht, in sondelfingen ists doch auch schön. es gibt einen sportverein, dessen fußballherren immerhin in der kreisliga A spielen und dort im moment auf einem respektablen 9. platz stehen. dann gibts noch ne laientheatergruppe, die mal werbung für silberbrunnensprudel gemacht hat und nen schützenverein. wenn das nicht reicht.
mensch jana, das muss dich doch überzeugt haben, wieder zurückzukommen.
by dani
ps: ich hab gelogen. ich wurde gar nicht bei janas haus davongejagt, ich war nur viel zu schüchtern zu klingeln.
JanaundDani - 1. Sep, 21:37
Jetzt sitzt ich hier seit gut ner halben Stunde und versuch etwas zu schreiben, lösch es aber jedes Mal nach den ersten Zeilen wieder. Jetzt ist es mir schon zu blöd geworden, ich lass diesen Beitrag jetzt einfach so stehen, weil die Überschrift sagt eigentlich schon alles aus.
Außerdem muss gesagt werden, dass dies einer meiner letzten Beiträge auf holzbein ist, denn danach werde ich, wenn überhaupt im Reiseblog austraysia.de (watch it!) weiterschreiben.
by jana
JanaundDani - 15. Aug, 16:29
Heute morgen kam ein Brief vom Bundesamt für Zivildienst.
"Sie sind berechtigt, den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern."
hier meine darlegung der beweggründe für die gewissensentscheidung, den kriegsdienst zu verweigern.
"Sehr geehrte Damen und Herren.
Im Folgenden werde ich darlegen, warum ich mich dazu entschlossen habe, den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern.
Ich bin Gegner von jeder Art von Gewalt.
Denn Gewalt löst keine Probleme. Sie schafft nur an anderen Stellen neue Probleme.
Gewalt ist repressiv und schränkt die Freiheit jedes einzelnen ein. Ich habe in meinem Leben schon oft die Erfahrung gemacht, dass, wenn Gewalt eingesetzt wird, nicht die Kraft des besseren Arguments zählt, sondern sich derjenige durchsetzt, der stärker und mächtiger ist, oder bereit ist, Gewalt, Gewaltandrohung oder Demütigung als Mittel zur Umsetzung seines Willens einzusetzen. Gewalt stellt einzelne über andere, was eindeutig gegen meine Grundansicht verstößt, dass alle Menschen gleich viel gelten.
Hierarchische Strukturen bauen auf dem Prinzip, dass es Menschen unterschiedlichen Wertes und Machteinflusses gibt.
Bei der Bundeswehr (wie auch in anderen Armeen) ist das hierarchische Prinzip tief verankert. Es gibt Vorgesetzte und Untergebene. Die Verantwortung eines Einzelnen ist begrenzt, er kann sie jederzeit auf den Höhergestellte sowie auf Tiefergestellte abwälzen. Eigenverantwortliches Handeln ist kaum möglich, weil man immer höheren Ebenen zum Gehorsam verpflichtet ist. Solch ein starres System schränkt ein und ist nur bedingt offen für Veränderungen und neue, kreative Ideen.
Ich sehe zwar bedingt ein, dass es in einer Armee ein solches System braucht, aber ich selbst hätte große Schwierigkeit, mich in einem solchen System unterzuordnen.
Genau darin liegt der Hauptgrund, warum ich den Kriegsdienst mit der Waffe verweigere.
Bei der Bundeswehr müsste ich Befehle ausführen, die gegen meine Werte und Ansichten verstoßen. Eine meiner Grundansichten ist, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat. Dieses Recht kann und darf ihm nicht genommen werden. Ein Verstoß gegen dieses Recht ist immer Mord. In meinen Augen kann die Tötung eines Menschen auch nicht durch den Staat legitimiert werden.
Im Kriegsfall wäre ich, wenn ich meinen Grundwehrdienst geleistet habe, dazu verpflichtet, andere Menschen dieses Rechts zu berauben.
Ich müsste eventuell Menschen töten, wozu ich in keinem Fall in der Lage wäre.
Ich wurde christlich erzogen, ich lernte von Kind auf, dass Töten falsch und dass man das Recht auf Leben und die Würde jedes Menschen achten und hochhalten muss.
Diese Einstellung habe ich bis heute, und dabei handelt es sich nicht um kindliche Naivität.
Ich setze mich viel mit religiösen und ethischen Fragen auseinander und die dargelegten Beweggründe für meine Kriegsdienstverweigerung vertrete ich aus tiefster Überzeugung.
Ich denke hingegen, dass die Institution Zivildienst sehr sinnvoll ist. Ich möchte mich als Zivildienstleistender direkt in unserer Gesellschaft engagieren, weil ich denke, dass meine Kraft dort sehr sinnvoll eingesetzt ist. Ich möchte unserer Gesellschaft, die in den vergangenen Jahren sehr viel für mich geleistet und für meine Ausbildung und meine Gesundheit gesorgt hat, etwas zurückgeben.
Ich bitte Sie, meine Beweggründe für die Gewissensentscheidung, den Kriegsdienst mit der Waffe nicht zu leisten zu akzeptieren und meinen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 des Grundgesetzes anzuerkennen.
Mit freundlichen Grüßen
Dani** ***********"
ps: dieser text ist nicht urheberrechtlich geschützt, wenn ihn jemand findet und für sich selbst verwenden will, steht dem nichts im wege ;-)
by dani
JanaundDani - 6. Aug, 15:33
Ich sitze gerade hier am, 2. August 2009, es ist 23:10 und ich bin etwas melancholisch über vergangene Zeiten, über zukünftige Zeiten und natürlich diesen Blog, der aber von der Priorität nicht mit so wichtigen Dingen wie Vergangenheit oder Zukunft mithalten kann.
Mein letzter Eintrag ist lange her und die Zeit verfliegt und verschwindet im Nichts: Schöne Stunden, traurige Stunden, schon vergessene und magische Momente, im Großen und Ganzen genau das, was Ferien normalerweise auszeichnet und nichts besonderes. Berichtet hab ich darüber wenig und wenn ich ehrlich sein soll, eigentlich will ich ja kein online-Tagebuch für meinen zukünftigen Arbeitgeber führen.
Aber auch andere Dinge wurden nicht dokumentiert. So wollte ich eigentlich jeden Tag über irgendeine Kleinigkeit bloggen, ist natürlich nichts geworden. Auch wollte ich eine Geschichte zu den Quatschwörtern meines Mitbloggers schreiben und, was zwar schon ewig her ist, aber mir immer noch nachhängt: Ich wollte über den NATO-Gipfel berichten, den ich sehr beeindruckend fand, sowohl im positiven, als auch negativen Sinne, aber mir fehlen die richtigen Worte, um das aufzuschreiben, was ich sagen will.
Diese momentane Zeit ist für mich in vielerlei Hinsicht ziemlich spannend und bedeutend und dieser Zeitpunkt eignet sich ganz besonders um darüber zu schwafeln, weil ich in genau 43 Minuten ein weiteres Lebensjahr älter werde. Dann bin ich 19. Der 19. Geburtstag ist in keinerlei Weise bedeutend, denn weder steht plötzlich ne 2 vorne, noch ist jetzt irgendwas erlaubt, was früher nicht erlaubt war.
Aber das zukünftige Jahr birgt viele Neuigkeiten und deswegen ist es nun wahrscheinlich das erste Mal angebracht zu sagen "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens". Das erste Mal sagte mir dies mein Vater bei der Einschulung, auch wenn ich damals vom großen "Ernst" nichts mitbekommen habe.
In dem folgenden Jahr werde ich nämlich erwachsen. Oder zumindest das, was man gemeinhin als erwachsen bezeichnet. Zu dieser Erkenntnis kam ich, als ich festgestellt habe, dass ich nächstes Jahr das erste Mal etwas mache, das nicht von meinen Eltern geplant ist und sie nicht mehr jeden Tag sehen werde. Auch mein gesamter Tagesablauf wird komplett anders aussehen und die locker leichte Aufstehen-Schule-nachHause-gehen-Zeit ist jetzt endgültig vorbei.
Anlässlich dieser neu gewonnenen Freiheit und Verpflichtung zur eigenen Lebensgestaltung habe ich gestern den Wein geöffnet, den ich vor Ewigkeiten geschenkt bekam und der aus meinem Geburtstagsjahr stammte. Zusammen mit zwei meiner besten Freunde haben wir auf das Leben, die Zukunft, die Freundschaft und Kekse angestossen. Geschmeckt hat er nicht, aber das Gefühl einen neuen Lebensabschnitt zu betreten ist erhabend.
Was außerdem ansteht im kommenden Jahr ist die Entscheidung, was ich für den Rest meines Lebens oder zumindest für die nächsten 5 Jahre machen soll. Hab noch keinerlei konkreten Plan, aber ja auch noch ein Jahr Zeit.
Mein 19. Lebensjahr dauert jetzt noich exakt 32 Minuten und ich wunder mich, wo in letzter Zeit meine ständige Emotionalität und Melancholie herkommt, ich befürchte langsam schon, ich werde alt. Wenn ich jetzt schon solche bedeutenden Einträge schreiben, was soll dann erst morgen beim noch-nicht-traditionellem Geburtstagseintrag kommen?
Dabei ist der Tag morgen so ziemlich der uninterressanteste in der Weltgeschichte und das bedeutendste, was an diesem Tag passiert ist, ist die Rückkehr von Humboldt aus Amerika im Jahre 1804, was verglichen mit der Weltgeschichte einfach nur lächerlich ist. Falls ich einmal in Zukunft etwas Bedeutendes für die Weltgeschichte vollbringe muss ich mir den Tag auf jeden Fall nicht mit anderen wichtigen Dingen teilen, was aber sowieso keinen Unterschied macht, da ich nicht vorhabe Weltgeschichte zu schreiben. Bin schon zufrieden, wenn bei mir und in meinem Umfeld soweit alles in Ordnung ist. Wenn die Welt dann doch nicht an den Folgen des Klimawandels untergeht, wärs natürlich auch nicht schlecht, aber man soll ja seine Ansprüche nicht zu hoch schrauben.
Bevor ich jetzt noch in Tränen ausbreche, schließe ich diesen Eintrag jetzt und geh schlafen.
Danke übrigens auch an alle Leser, dass ihr dies gelesen habt, auch wenn dieser Artikel an eigentlichem Inhalt nichts zu bieten hat. Der Gedanke, das jemand diesen Artikel trotzdem durchgelesen hat, gibt mir ein bischen das Gefühl wichtig zu sein - vielleicht wird das dann ja doch noch was mit dem Geschichte schreiben:-)
by jana
JanaundDani - 2. Aug, 23:09